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Gesundheit ist ein Menschenrecht


(Foto: privat)

(bro) (str) Antifaschistisch aktive Gewerkschafter/innen von ver.di Rhein-Neckar haben am Sonntag, 10. September, vor dem Krankenhaus in Eberbach Flugblätter gegen rassistische Positionen der AfD zum Gesundheitswesen verteilt. Unterstützt wurden sie dabei vom DGB Ortsverband Hirschhorn.

Margarete Würstlin zum Flugblatt: "Unser Gesundheitssystem ist in Gefahr. Wie wahr, denkt man sich. Weil z. B. Krankenhäuser möglichst kostenneutral, noch besser profitabel Gesundheit "produzieren" sollen, werden immer mehr Bereiche privatisiert oder in Tochtergesellschaftenausgelagert. Kleinere, bürgernahe Krankenhäuser gelten als unrentabel und sollen geschlossen werden. Damit haben sich die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten systematisch verschlechtert und in Folge die Qualität der Gesundheitsversorgung. Geht es der AfD hier um eine Verbesserung? Laut ihrem Wahlprogramm liegt das Problem bei den Kosten für Migranten und Flüchtlinge. Hier schürt die AfD Ängste entgegen konkreter Zahlen der Krankenkassen. Diese können eine Einnahmesteigerung durch Flüchtlinge, die Arbeit gefunden haben, verbuchen. Nationalismus ist keine Grundlage für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Nur durch solidarisches Handeln kann z. B. eine ausreichende Personalbemessung in der Pflege erstritten werden."

Lara Riedel ergänzt für den DGB Hirschhorn: "Rassismus ist keine Alternative. Manche Forderungen der AFD zum Gesundheitswesen lesen sich auf dem ersten Blick vernünftig. Laut Wahlprogramm sind sie z. B. für die dringend notwendige Personalbemessung in der Pflege. Nur im Zusammenhang mit ihrer stetig wiederholten Hetze gegen Migranten und Flüchtlinge wird deutlich, dass dies nur hohler Populismus ist. Denn ohne Pflegende aus anderen Ländern könnte jedes Krankenhaus, jedes Altenheim direkt schließen. Medizinische und pflegerische Versorgung ist ein Menschenrecht und eine gesellschaftliche Aufgabe. Wenn der Reichtum in diesem Land gerecht verteilt wird, haben wir kein Problem, diese Aufgabe zu bewältigen. Unsere Alternative heißt Solidarität."

Auf Anfrage (via E-Mail, Link s. u.) schickt der DGB Hirschhorn das Flugblatt als pdf-Datei zu.

E-Mail-Kontakt: sriedel.hirschhorn@dgb.eu

Infos im Internet:
www.berlin.dgb.de


11.09.17

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