Montag, 23. April 2018

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Lesewettbewerb in neuem Gewand


Die Sieger: Timo Böhm (3. v. li.), Eric Retkowski (2. v. li.) und Selina Lang (1. v. re.) mit Schulleiterin Regine Sattler-Streitberg. (Foto: privat)

(bro) (jk) Auch in diesem Jahr fand der Lesewettbewerb des Börsenvereins und der Stiftung Lesen an der Realschule Eberbach statt - doch diesmal unter veränderten Voraussetzungen.

Schulleiterin Regine Sattler-Streitberg hatte es sich im Vorfeld der Veranstaltung gemeinsam mit dem Kollegium der Realschule zur Aufgabe gemacht, das altbewährte Konzept, die besten Leser der Klassenstufen fünf und sechs in einem Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen, zu öffnen, um noch mehr Kinder für Geschichten, Bücher und Lesen zu begeistern.

So entstand die Idee des „Lesefestes“, das kürzlich stattfand. Alle Schüler der fünften bis siebten Klassen hatten im Rahmen dieses Festes die Möglichkeit, einen Vormittag über Texte zu lesen, sich gegenseitig Bücher vorzustellen oder kurze Gedichtvorträge einzustudieren, um diese im Rahmen einer Abschlussveranstaltung ihren Mitschülern vorzutragen.

"Es geht uns darum, den Fokus der Schüler wieder stärker auf das Lesen und vor allem auf die wichtige Fähigkeit des Leseverständnisses zu lenken", so Regine Streitberg zum neuen Konzept. Nachdem sich in der ersten Phase des Lesevormittags alle Schüler ausgiebig im literarischen Kosmos getummelt haben, traf man sich im Anschluss zum gemeinsamen Abschluss, wo alle Kinder von der schuleigenen Firma Serviento mit Lebkuchen und Kinderpunsch versorgt wurden.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre lasen dann die „besten“ Schüler der sechsten Klassen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Hier belegte Timo Böhm den ersten, Eric Retkowski den zweiten und Selina Lang den dritten Platz.

Die neue Konzeption des Lesewettbewerbs ist neben dem neuen Lesezentrum, das in Kooperation mit der PH-Heidelberg entstanden ist, ein weiterer wichtiger Baustein, der die Lesefähigkeit als grundlegenden Kompetenz aller Fächer wieder in den Mittelpunkt des Schulalltags rückt, so die Schulleiterin der RSE.

Zum krönenden Abschluss trugen dann mehrere Schüler kurze Theaterstücke und theatralisch gelesene Gedichte vor.

Insgesamt habe sich die neue Konzeption bewährt, so Sattler-Streitberg, und man habe nun das Ziel, das Angebot des Lesefestes in Zukunft für alle Klassenstufen zu öffnen.

22.12.17

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