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Lothars Folgen auch im Odenwald spürbar


Friedrich Buchmüller, Peter Ihrig, Klaus Schölch und Dr.Georg Bungenstab (linkes Bild, v.l.), Friedbert Schäfer erläuterte die Schutzausrüstung für die Waldarbeit (Fotos:Richter)

(hr) Ihre diesjährige Hauptversammlung hielt die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Hoher Odenwald am Freitagnachmittag, 10.November, in Schollbrunn ab. Vorsitzender Peter Ihrig konnte nicht ganz so viele Mitglieder wie in den Vorjahren begrüßen. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Klaus Schölch, der insbesondere bei der Bewältigung der Folgen des Sturmereignisses "Lothar" im Dezember 1999 staatlichen, kommunalen und privaten Waldbesitz in einem Boot sitzen sieht, legte Geschäftsführer Friedrich Buchmüller den Kassen- und den Geschäftsbericht für 1999 vor. Die 274 Waldbesitzer der FBG haben danach auf ihren 659 ha Waldfläche gut 3.500 Festmeter Holz eingeschlagen.
Dr.Georg Bungenstab, Leiter des Forstamts Eberbach, informierte anschließend über die Sturmschäden, die sich in West- und Mitteleuropa auf rund 170 Mio.Festmeter Holz addierten, davon allein 130 Mio.Festmeter in Frankreich. Dr.Bungenstab berichtete weiter über die Organisationsreform in der Forstverwaltung, nach der für den hiesigen Raum nun die Forstdirektion in Freiburg zuständig ist.
In einem packenden Vortrag redete Friedbert Schäfer von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft den Waldbesitzern ins Gewissen, bei der Waldarbeit immer die persönliche Schutzausrüstung zu tragen und die Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten. Gerade zwei Tage zuvor hatte ein tödlicher Unfall in Ravenstein wieder einmal die Gefährlichkeit der Waldarbeit vor Augen geführt.
Martin Bentele, Geschäftsführer der Forstkammer Baden-Württemberg, ging ebenfalls auf die Auswirkungen der Sturmschäden ein und warnte angesichts des Preisverfalls am Holzmarkt vor dem Einschlag von Nadelstammholz. Fichten-Industrieholz hingegen sei derzeit gefragt, da der hohe Dollarkurs Zellstoffimporte unwirtschaftlicher mache.

10.11.00

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