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In widrigem Umfeld gut behauptet


Der Volksbank-Vorstand beim gestrigen Bilanzpressegespräch, v.l. Dr. Achim Himmelmann, Vorsitzender Ekkehard Saueressig und Ralf Gallion. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Anhaltende Niedrigzinsen und zunehmende Regelungsdichte durch Gesetze und Verordnungen sind nach wie vor die größten Herausforderungen, denen sich auch regionale Banken stellen müssen. Angesichts dessen zeigte sich der Vorstand der Volksbank Neckartal eG gestern beim Bilanzpressegespräch in Eberbach zufrieden mit dem Jahresergebnis 2018.

Trotz schwierigem Umfeld und härter werdendem Wettbewerb habe die Volksbank ihren Marktanteil steigern können, sagte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Saueressig. Wie die vorgelegten Zahlen belegen, ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 117 Millionen Euro auf 2,108 Milliarden Euro (+ 5,9 Prozent) gestiegen. Zugenommen hat vor allem das Kundenkreditvolumen, nämlich um fast 11 Prozent auf 1,346 Milliarden Euro. Aber auch die Kundeneinlagen sind in 2018 um 4,2 Prozent auf 1,625 Milliarden Euro geklettert. Allerdings drücken vor allem die niedrigen Zinsen auf den Bilanzgewinn, der sich zwar immer noch auf hohem Niveau bewegt, aber nun erneut leicht (um 13.000 Euro) auf 1,815 Millionen Euro gesunken ist. Die Zahl der Mitglieder der genossenschaftlichen Regionalbank ist um 243 auf 46.258 angewachsen, und diese können auf ihre Geschäftsanteile - wie im Vorjahr - mit einer Dividende von 4 Prozent rechnen. So will es der Vorstand der Vertreterversammlung vorschlagen, die am 26. Juni in der Eberbacher Stadthalle darüber beschließen soll.
Die Gesamtzahl der Volksbank-Mitarbeiter ist um 10 auf 340 gesunken, was laut Saueressig aber auf rein altersbedingte Abgänge zurückzuführen sei. An den 30 Geschäftsstellen (plus vier SB-Geschäftsstellen) wolle man festhalten, denn der persönliche Kontakt zu Bankmitarbeitern werde von den Kunden trotz zunehmender Digitalisierung und Online-Nutzung weiterhin nachgefragt. Bei Letzterer müsse sich die Volksbank hinter den Onlinebanken nicht verstecken, betonte Vorstandsmitglied Dr. Achim Himmelmann. Auf dem Weg zur “Omnikanalbank” habe man unter anderem die Banking-App weiterentwickelt und bei mobilen Bezahlverfahren mit dem Smartphone gut aufgestellt.
Vorstandsmitglied Ralf Gallion berichtete von einem satten 30-prozentigen Zuwachs der vor 50 Jahren gegründeten Tochterfirma Neckartal Immobilien GmbH, die in 2018 mit 60 Objekten einen Umsatz von 15 Millionen Euro generiert habe. Stabil entwickle sich das bankeigene Reisebüro, vor allem bei beratungsintensiven Reisen, Kreuzfahrten und Volksbank-Gruppenreisen.
Auf 19 Millionen Euro summiert die Volksbank Neckartal ihre Unterstützungsleistungen für die Region, unter anderem durch die bankeigene Stiftung, die Crowdfunding-Plattform und Vereinssponsoring.

Ekkehard Saueressig und seine Vorstandskollegen erwarten für das Jahr 2019 eine weitere leichte Abschwächung der Ertragslage, nachdem der Leitzins nun sogar auf unter 0 Prozent gesunken ist. Aber die positive Gesamtentwicklung werde anhalten: In den ersten Monaten des Jahres habe sich der Anstieg bei den Krediten und den Kundeneinlagen fortgesetzt. Und angesichts der Tatsache, dass im Geschäftsgebiet der Volksbank Neckartal insgesamt rund 107.000 Einwohner leben, zeugen über 46.000 Mitglieder von einer sehr guten Verankerung der Genossenschaft in der Region.

13.04.19

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